Vorstellung Anästhesie
Der Begriff Anästhesie stammt aus dem griechischen und ist die Lehre von Narkose. Eine Narkose ist ein Zustand, in dem chirurgische, diagnostische und therapeutische Eingriffe ohne Schmerzempfinden oder Abwehrreaktion durchführbar sind.
In den letzten Jahrzehnten hat sich die Anästhesie von der reinen Betreuung der Narkose zu einem komplexen Fach entwickelt, indem es um die gesamte perioperative medizinische Betreuung des Pat. geht. Angefangen von der Narkosevoruntersuchung, der sogenannten Prämedikation, bei der der Gesundheitszustand des Pat. Evaluiert wird und die Narkoseplanung erfolgt, über die intraoperative Betreuung bishin zur postoperativen Überwachung im Aufwachraum bzw. auf der Intensivstation wird der Pat. Kontinuierlich vom Anästhesisten betreut. Hierbei liegt eine besondere Kompetenz des Anästhesisten in der Überwachung und bei Bedarf auch der Stabilisierung sämtlicher Organfunktionen. ( Beatmung, Nierenersatzverfahren, Kreislaufunterstützung etc.. ) Aufgrund dieser Kompetenz hat sich auch die Notfallmedizin zu einem zentralen Kompetenzbereich der Anästhesie entwickelt. Darüber hinaus ist der Anästhesist prädestiniert, sowohl akute als auch chronische Schmerzen adäquat zu behandeln. Aus dem oben gesagten ergeben sich daher die 4 Hauptbereiche des Faches:
1. Anästhesie
2. Intensivmedizin
3. Schmerztherapie
4. Notfallmedizin
Alle 4 Säulen dieses Faches werden in der Anästhesieabteilung des Krankenhauses Zwiesel hervorragend abgebildet.
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