Röntgen

Leitung: Waldemar Zapf, MTR
Telefon: (09922) 99-151
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Aufgabenbereich

Die Abteilung ist zur Patientenversorgung 24 Stunden pro Tag besetzt und führt alle gängigen, analogen röntgendiagnostischen Standardindikationen durch für die Fachdisziplinen: Chirurgie, Unfallchirurgie, orthopädische Chirurgie, Medizinische Abteilung, Gynäkologie, Urologie und HNO.

Darüber hinaus werden spezielle Untersuchungstechniken für die chirurgische Gelenksdiagnostik und Endoprothetik, unter anderem Beinaufnahmen auf 20x96 cm u. 30x120 cm Film zur Achsenermittlung sowie Projektionsberechnungen für präoperative OP-Planungen durchgeführt.

Für die medizinische Abteilung werden neben Kontrastmittel-Untersuchungen zur Nierendiagnostik, Gastro- Intestinale und angiologischer Diagnostik alle modernen endoskopischen Untersuchungstechniken wie: Bronchographie, Coloskopie einschl. Polypektomie unter DL-Kontrolle sowie interventionelle ERCP`s (diagnostische und therapeutische Untersuchungstechniken der Gallengänge) durchgeführt.

Zur selektiven Skelett,- und akuter Unfalldiagnostik, thorakaler, abdomineller und Embologiediagnostik werden radiologische schnittbildgebende Verfahren mit einem high resolution Spiralscanner eingesetzt (Computertomographie).

Zur schnellen, optimalen Patientenakutversorgung ist die Abteilung mit modernen teleradiologischen Kommunikationstechniken ausgestattet, die die konsilarärztliche Unterstützung durch die Neuroradiologie Deggendorf und die Unfallchirurgie Regensburg ermöglicht.

Durch die direkt am Krankenhaus ansässige niedergelassene Radiologie-Praxis Dr. Nußbaumer (Praxisräume zwischen Krankenhaus und Wohnheim) können im Rahmen der  stationären und ambulanten Patientenversorgung Untersuchungen mit dem Magnetresonanztomograph (MR) - auch Kernspintomograph genannt -  und dem Computertomograph (CT) durchgeführt werden.

Die Computertomographie (CT) ist eine spezielle Form der Röntgenuntersuchung, bei der mit Computerunterstützung Querschnittsbilder des zu untersuchenden Körperabschnitts angefertigt werden. Bei der Untersuchung liegt man auf einer bequemen Liege, die sich schrittweise durch einen weiten Ring bewegt. Der CT kann sehr genaue Bilder etwa von Gehirn, Leber, Bauchspeicheldrüse, Nieren oder Lunge herstellen. Auch zur Diagnostik und Therapieplanung eines Schlaganfalls ist die sofortige CT des Kopfes erforderlich. Wenn Unfallopfer eingeliefert werden, können mit dem CT etwaige Kopfverletzungen festgestellt werden. Der CT steht 24 Stunden am Tag bereit.

Mit der Kernspintomographie (MR) können ohne Röntgenstrahlung sehr gut die Weichteile des Körpers dargestellt werden. Die Methode beruht auf einer gemeinsamen Anwendung von Magnetfeldern und Radiowellen. Die speziell geschulten Ärzte können verengte Gefäße aufspüren, sehen, ob ein Blutgerinnsel vorhanden ist oder erkennen, ob der Meniskus gerissen ist. Auch für die Erkennung von Krebsgeschwüren ist diese Untersuchungsmethode sehr geeignet.